LUGANO – Babyhändler wie Nadia B. (35) haben einen Komplizen in ihrem dreckigen Geschäft: den gleichgültigen Staat.
Wer ein Kind aus dem Ausland adoptieren will, hat die Wahl: Den legalen, politisch korrekten Weg – und bisweilen jahrelangen Frust (Box unten).Oder den einfacheren, kürzeren – den illegalen Weg. Der aber ein dreckiges Geschäft unterstützt. Das Geschäft von zwielichtigen Figuren wie Nadia B.* (35) aus Lugano.
Die Brasilianerin verdient ihr Geld damit, dass sie armen Müttern in ihrer Heimat Baby abschwatzt – und sie hier teuer verkauft. Das Schlimme ist: Bund und Kantone wissen, wie einfach es ist, ein Kind aus einem armen Land zu holen. Aber es kümmert sie nicht wirklich.
Nötig ist für Paare bloss, beim Kanton eine allgemeine Adoptionserlaubnis einzuholen. Doch die ist nicht abhängig vom Herkunftsland des Kindes. Und ist das Kind erst einmal in der Schweiz, ist die Adoption eine Formsache. Eigentlich hätte das internationale Haager Abkommen Besserung bringen sollen.
Doch was, wenn ein Land dieses Abkommen nicht unterschrieben hat? Der Schweiz ist das egal. Dann machen die Eltern eben eine sogenannte Privatadoption. Das heisst: Sie können das Kind auch adoptieren, ohne dass eine entsprechende Vermittlungsstelle im Herkunftsland ihr Okay gibt.
Darum will Marlène Hofstetter von Terre des Hommes solche Privatadoptionen verbieten. Denn das seien Schlupflöcher für Kinder aus dubiosen Ländern mit dubioser Herkunft. Abgekaufte, abgepresste, gestohlene Kinder. «Doch es gibt eben immer weniger Kinder zur Adoption, darum steigt der Druck auf die Herkunftsländer.»
Und auf den Bund. Denn offenbar möchte die Regierung die steigende Nachfrage verzweifelter kinderloser Eltern befriedigen. «Der Bund ist eben interessiert daran, dass mehr Kinder ins Land kommen», weiss Rolf Widmer von der Schweizerischen Fachstelle für Adoption.
Doch das Bundesamt für Justiz beschwichtigt: Es sei «unverhältnismässig», Adoptionen aus Ländern ohne anerkannte Vermittlungsstelle zu verbieten, sagt Sprecher Folco Galli. «Auch wenn ohne Hilfe einer Vermittlungsstelle eine erhöhte Gefahr von Missbräuchen nicht auszuschliessen ist.»
Eine «erhöhte Gefahr» – das heisst zu Deutsch: mehr skrupellose Geschäftemacher wie Nadia B.
Was glaubt diese Person eigentlich wer sie ist??? Und was sie da veanstaltet...Vermutlich will sie einfach Aufmersamkeit von irgendwelchen Komplizen. Oder sie weiss nicht, was es bedeutet, wenn einem der Namen und so weiter zwangsweise genommen wird. Solche Leute sollten mal in meiner Situation sein, es ist nicht zu fassen, welche Schande. Und ja die Schweizer, sie schauen nicht zweimal nach, jedenfalls, bei mir hätte es nicht geschadet mich mal zu befragen. Wie es mir geht und ob ich das aushalte diesen Dauerzustand. Darum werde ich diesem Land immer misstrauisch sein, hinterlistige Behörden und fadenscheinige Gründe für mein zwangsweise Dasein in diesem Land. Abschieben in die so reiche Schweiz ist ja meistens einfacher, als sich damit wirklich auseinander zu setzen. Gibt mir schon zu denken... So ein Land wie die Schweiz sollte mal besser aufpassen, was mit den Kinder von dem Ausland wirklich los ist! Da ist mehr los als sich viele in den Träumen nicht vorstellen können. Und mit dem Schmerz und der Pein bin ich allein unter diesem pseudo heile-Welt- Land.
habt ihr schon gehört, in Argentinien gab es Kinder die den Müttern weggenommen wurden. Es sind tausende Fälle noch ungeklärt! Einfach gestört so etwas! Ich war ausser mir als ich das gelesen habe... Furchtbar. Einfach nur widerlich.
gibt es einen link dazu, maus? das merkwürdige ist, es regt sich (außer adoptierte) kaum noch wer in der öffentlichkeit darüber auf, als wäre menschenhandel für adoptionen nichts kriminelles.
Kino- Tipp: “China`s Stolen Children” im Arri Kino Da steht u. a. das: "Der Regisseur Jezza Neumann zeigt in dem Film den Zusammenhang der Ein- Kind Politik und dem zunehmenden Kinderhandel. Sein Team hat Kinderhändler bei ihrer Arbeit beobachtet, Familien und ihre Lebensumstände untersucht und auf Kinderentführung spezialisierte Detektive bei ihrer Recherche begleitet."
Kinderhandel Da steht u. a.: "* Mittlerer und Naher Osten/ Kinder werden sowohl innerhalb des Irak, als auch ins Ausland verkauft; meist zur Adoption oder Prostitution." oder: "* Zentral- und Südamerika/ Kinder aus Nicaragua, El Salvador und Honduras werden nach Mexiko, Nordamerika und Westeuropa verkauft (Adoption). Auch werden Mädchen und Buben aus Bolivien nach Chile und Argentinien oder Brasilien gehandelt. 8" oder: "* viele Kinder fallen dem Adoptionshandel zum Opfer"
danke cornelia, in anlehnung dazu kam ja neulich eine tv-verfilmung, leider fällt mir der titel nicht mehr ein. zu den schon lange bekannten verbrechen hatte ich irgendwann schon mal etwas eingesetzt, weiß aber nicht ob es noch da ist. tja, machtwahn, geldgier, politik-, wirtschafts- und andere interessen walzen menschen einfach platt.
Ja unfassbar! Und aus Angst vor der Rassismuskeule wagt es niemand dagegen aufzustehen! Und etwas aktiv zu unternehmen. Wer gegen Auslandsadoptionen ist , ist gleichzeit ja immer ein böser böser Rassist und das will ja niemand Dafür haben sie das auch erschaffen diese "Polemikartikulation" gegen Leute, die was gegen Auslandsadoptions haben.
Es ist ein kriminelles Geschäft mit armen süßen Kinderseelen. Das muss gestoppt werden! um jeden Preis!
man ist gleich der Rassist bla bla. Sorry aber ich unterstütze sogenannte Auslandsadoptionen nicht. Dann bin ich halt in den Augen der befürworter der Rassist. So schlimm sind wir heute dran mit diesem Antirassismus Gesetz. Ich verstehe sie nicht, man darf doch auf sein Herkunftsland Stolz sein. Ich finde die Nationalhymne von meinem Herkunftsland schöner als die Hymne von der Schweiz.
Jaja , eben die Schweizer Behörden schauen immer noch weg...
Mein Herkunftsland war damals nicht Mitglied im Haagerabkommen, und dadurch denke ich, dass ich niemals bereit gewesen bin um ins Ausland zu vermittelt zu werden! Ich war zwar noch nicht ein Jahr alt aber ich war schon im Kinderheim und ich habe eine Starke Bindung zu meinem Vater entwickelt!
Aber anscheinen beachteten sie das zuwenig. Ja jetzt haben sie mich halt, und ja es hat mich geschädigt.
Aber ganz ehrlich, heute wäre ich nie, niemals ins AUSLAND VERMITTELT worden! Davon bin ich überzeugt!!! Der ganze Ablauf meiner Adoption, ist so undurchsichtig alles so eine Geheimnisskrämerei... Aber eines Tages werden die "Schuldigen" in die Wahrheit und die Konsequenzen blicken müssen. Und auch von der schweizer Regierung-Behörden, lasse ich mir nicht auf der "Nase rumtanzen"... Die sollen für ihre Entscheidungen gerade stehen und es ist ihre SCHULD nicht meine! NICHT MEINE SCHULD, dass ich ADOPTIERT WURDE!!!
Und ja, ich bin gegen Auslandsadoptionen! Und bei meiner Schwester ist nicht mal der Vater BEKANNT?!? Und warum konnten die nicht seine Spur aufnehmen??? Warum??? Dachten die einmal an meine SCHWESTER? Wie sie jetzt damit leben soll! Schweinebacken überall... Alles Sau, schweinebacken...